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Freitag, 25. Oktober 2013

Unsere kleine Reportage unserer Marokko-Reise

Flug Zürich – Lissabon – Casablanca

Sehr früher Abflug ab Zürich, was eine Übernachtung in Kloten nötig machte. Der Flug durch das Umsteigen in Lissabon etwas mühsam. Entschädigung aber durch den Weiterflug im Kleinflugzeug mit lediglich 18 Plätzen. Pünktliche Ankunft in Casablanca, wo uns auch Mohammed, unser Guide und Chauffeur erwartete.

Fahrt durch Casablanca, weiter nach Rabat

Besuch der grossen Moschee in Casablanca zwar interessant, aber durch die Müdigkeit und Hitze war die Aufnahmefähigkeit doch etwas eingeschränkt. Dieser Punkt hätte evtl. weggelassen-, resp. an den Schluss der Reise gesetzt werden können. Hotel in Rabat sehr gemütlich, das Zimmer jedoch sehr klein und ohne Fenster. Für lediglich eine Nacht aber durchaus in Ordnung. Führung durch Rabat sehr kompetent und ausführlich. Guide sprach sehr gut Deutsch.


Zugfahrt Rabat – Fes

Mohammed besorgte uns Zugtickets für die schöne, (ent)spannende Fahrt und erwartete uns in Fes am Bahnhof.

Fes

Schönes Zimmer mit Aussensitzplatz. Frühstücksbuffet absolut ausreichend. Abendessen sehr gut und vielseitig, freundliche Bedienung. Stadtführung mit vorgeschlagenen 3 Stunden viel zu kurz. Wir haben dann auf eigene Rechnung nochmals rund 3 Stunden angehängt. Fatima unser Guide sprach recht gut Deutsch, führte uns aber leider in eine typische Touristenfalle, (Leder Manufaktur) was nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Ansonsten war diese Führung durch das Insiderwissen und die immense Kenntnis des Gassengewirres sehr interessant und lehrreich.

Zugfahrt Fes – Oujda

Für diesen Abschnitt wurden wir „in die Hände“ einer 13 köpfigen deutschen Reisegruppe übergeben. Achmed der Begleiter erwies sich als kompetenter und sehr redseliger Guide. Auch diese Zugsfahrt war sehr angenehm.

Oujda

Durch die späte Ankunft, resp. die frühe Weiterfahrt am nächsten Morgen haben wir von dieser Stadt nicht viel mitbekommen. Das Zimmer war ok, die Atmosphäre und das Ambiente im Hause allerdings übel. Aber auch hier; für eine Nacht kein Problem.

Zugfahrt Oujda – Bouarfa

Diese Fahrt war der eigentliche Grund unserer Reisebuchung. Schlussendlich mit 13.5 Stunden noch länger als ungefähr erwartet (10-12 Std.) Sehr eindrücklich und Fotosujets in rauen Mengen. Die Verpflegung hervorragend, ja vielleicht sogar das beste Essen während der ganzen Reise. Abendessen unter fast freiem Vollmondhimmel ebenfalls sehr gelungen. Die Unterkunft in Bouarfa war zwar sehr einfach, aber sauber und mit wunderbarem Frühstück. Von der Stadt selbst nicht viel gesehen, aber viel zu sehen gibt es da wohl auch nicht.

Fahrt Bouarfa – Merzouga

Lang, heiss und schön. Die unerwartete Benzinknappheit und der zeitgleiche Stromausfall bei den Tankstellen bescherten uns unerwartete Einblicke ins Provinzleben. Während Mohammed auf den Deal mit dem Sprit wartete, unternahm ich einen kleinen Fotospaziergang, welcher aber bereits nach wenigen Minuten durch die Militärpolizei beendet wurde; obwohl ich es tunlichst unterliess, Personen auf’s Bild zu bannen.
Die Unterkunft in Merzouga entpuppte sich dann als Palast in der Wüste. Riesengrosses, stilvoll eingerichtetes Zimmer, absolute Stille und gutes Essen. Unsere Sonnenuntergangswanderung in den Dünen bleibt unvergessen. Wer die Ruhe sucht, ist hier richtig, aber ohne eigenen Wagen auch ziemlich weit weg von der übrigen Zivilisation. (Rund 1.5 stündiger, schattenloser Fussmarsch zu den nächsten menschlichen Individuen)


Fahrt Merzouga – Tinerhir

Ebenfalls lang, heiss und schön. Wunderschöner Abstecher in die Todra-Schlucht mit Ihren imposanten Felswänden. Tinerhir selbst wäre eine schöne Stadt, welche aber momentan offenbar komplett umgebaut wird. Den Spaziergang in den Palmenhainen haben wir weggelassen; das wäre nach der langen Fahrt und der Todra-Schlucht des guten zuviel gewesen. Unterkunft von aussen völlig unspektakulär, im Innern wunderschön und mit sehr viel Liebe eingerichtet. Hervorragendes Essen und sehr freundliche Bedienung.


Fahrt Tinerhir – Marrakech

DIE Monsteretappe mit einem nicht enden wollenden Tichka-Pass. Wundervolle, eindrückliche Landschaften. Witzig der Hinweis auf der Passhöhe auf die Gefahr von Glatteis. Man rechnet in Marokko ja nicht unbedingt mit Eisglätte…… und Marrakech will und will nicht ins Blickfeld kommen. Bei der Ankunft war es dann auch fast dunkel, obwohl wir morgens kurz nach 8 Uhr gestartet sind.

Marrakesch

Über diese Stadt wurde wohl schon genügend berichtet. Faszinierend in jeder Ecke und Gasse. Taib unser Guide vor Ort entpuppte sich als äusserst witziger, perfekt deutsch sprechender Führer. Aber auch hier gilt dasselbe wie in Fes. 3 Stunden für eine Führung sind viel zu kurz. Wir vereinbarten auf eigene Rechnung nochmals 3 Stunden, welche sich ausserordentlich lohnten.


Das Hotel „El Andalous“ wirkt auf den ersten Blick sehr pompös und edel. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber, dass die besten Jahre wohl schon einige Zeit her sind. Das uns zugewiesene Zimmer entpuppte sich als besetzt und das „Ersatzzimmer“ war zu dieser Zeit noch nicht hergerichtet
(17 Uhr!) Das Zimmer lag in der 3. Etage, im selben Teil des Gebäudes, wo sich auch die Bar mit Livemusik befindet. Und diese Musik liess ein Dröhnen, Wummern und Scheppern durch die Lüftungskanäle, dass Schlafen vor dem letzten gespielten, resp. gesungenen Ton um 02.00 Uhr absolut unmöglich war.
Zum Essen soviel: Das Abendessen war ok, das Frühstücksbuffet jedoch schlicht lausig.

Nun, der Aufenthalt in Marrakech war trotzdem fantastisch und die 3 Tage keine Stunde zu lang.

Zusatzwoche in Essaouira

Optimaler Schlusspunkt der Reise. Sehr schöne Stadt und perfekter Ort um all die Eindrücke zu sammeln und zu verarbeiten. Das Hotel „Ocean Vagabond“ ist klein und fein, mit viel Liebe eingerichtet und sehr freundlich geführt. Das nächste Mal wünschten wir uns allerdings ein Zimmer mit Balkon, wenn wir eine Woche vor Ort bleiben. Wir haben es jedoch selbst versäumt, danach zu fragen…..und die Beanstandung erübrigt sich somit.


FAZIT

Die Reise kann sehr empfohlen werden. Voraussetzung dafür ist allerdings Ausdauer, sowohl für das Reisen auf der Strasse wie auch auf der Schiene. Das Programm ist wie erwähnt phasenweise fast zu voll bepackt, und die vielen Eindrücke können vor allem zu Beginn der Reise kaum geordnet werden.

Für die Stadtführungen in Fes und Marrakech sollten unbedingt 5 -6 Stunden eingeplant werden.

Tagesetappen Merzouga – Tinerhir resp. Tinerhir – Marrakech sind fast zu lange.

Mohammed unser persönlicher Guide resp. Chauffeur war sehr sympathisch, freundlich, korrekt, hilfsbereit und sprach perfektes Deutsch. Wir würden Ihn jederzeit wieder engagieren!

Da unsere „Gruppe“ lediglich aus meiner Frau und mir bestand, genossen wir natürlich gewisse Privilegien, vor allem bei den Fahrten mit dem Auto und den Stadtführungen.

Sämtliche Hotels ausser dem „El Andalous“ waren absolut in Ordnung.

Alle Transfers klappten hervorragend und waren schon fast beängstigend pünktlich. Auch die zusätzlichen Fahrten von Marrakech nach Essaouira, nach Casablanca sowie schlussendlich wieder zum Flughafen waren perfekt. Ebenso die Unterkunft der letzten Nacht in Casablanca.

Bernhard und Sylvia Flühler

Dienstag, 22. Oktober 2013

Kamerun - Afrika in Miniaturausgabe

Afrika ist ein Sehnsuchtsziel und es macht süchtig. Nach einer unvergesslichen Reise durch Mali rückte Kamerun ins Zentrum unseres Interesses. Dieses Land vereinigt alle in Afrika vorkommenden Landschaften in sich. Wüste, Berge, Steppe, Savanne, Grasland, Regenwald und Küste beheimaten zahlreiche ethnische Gruppen, die so unterschiedlich sind wie die Landstriche in denen sie leben. Eine Reise durch Kamerun ist beschwerlich, vor allem im Norden. Hotels und Lodges sind oft Überreste aus der französichen Kolonialzeit und eine Infrastruktur gibt es kaum. Ebenso wenige Touristen. Im Norden treffen wir Reisende, die in Kamerun z.B. bei internationalen Firmen, den Botschaften oder Hilfsorganisationen arbeiten. Den ersten Eindruck den wir gewinnen ist der eines vergessenen Landes - wenn da nicht die Bodenschätze wären. Seitdem diese für die westliche Technik unentbehrlich geworden sind, blüht eine neue Form der Ausbeutung. Abbaurechte werden verkauft, ohne dass der Bevölkerung Kameruns ein Vorteil daraus entsteht. Chinesen bauen im Gegenzug zwar Strassen, jedoch nicht um die Infrastruktur des Landes zu verbessern, sondern um ihre geförderten Schätze zu transportieren. Die Strassen halten jedoch nicht lange. Im Süden von Kamerun gibt es genug fruchtbaren Boden, der eine erfolgreiche Agrarwirtschaft ermöglicht. Mangels Strassen und Logistik werden diese Nahrungsmittel im Norden sehr teuer verkauft. Wildtiere, die in beachtenswerten Parks leben, ziehen kaum Touristen an, da es keine Infrastrukur gibt. Der Wilderei werden dadurch Tür und Tor geöffnet. Nie war ich auf einer Reise so zornig und enttäuscht über die vergebenen Chancen. Diese Traurigkeit kann ich in meinen Posts nicht verbergen, dennoch war es eine so bereichernde Reise - vielleicht anders als zunächst gedacht. Mein Wunsch wäre es, dass viele Reisende dieses aussergewöhnliche Stück Afrika besuchen und den Verantwortlichen den Wert ihres Landes und seiner Menschen vermitteln.




Unsere Begleiter auf der Reise waren im Norden Charles, Benjamin und Faisal, im Süden Julie und Mammut. Die Reise wurde bei Planung und Durchführung unterstützt von Aquaterra Travel. Während der Reise las ich das berührende und informative Buch von Ryszard Kapuscinski, „Afrikanisches Fieber - Erfahrungen aus vierzig Jahren“, das noch antiquarisch zu bekommen ist.




Ein besonderes Erlbenis die Begräbniszeremonie der Einwohner von Rhumsiki, dem Ort mit dem heiligen Berg Zivi. Heute ist der letzte Tag und wir bekommen die Gelegenheit für eine Fotosession. Der ganze Ort ist auf den Beinen. Die Trommler und Fiedler hören nicht auf zu spielen, ziehen von Platz zu Platz, alle tanzen, alle trinken Bili Bili, manche sind schon in Trance. Die Tänzer schwingen Schwerter, Lanzen, Keulen in Richtung Himmel, der Staub wirbelt auf. Der Schwiegersohn des Verstrobenen trägt eine zeremonielle Kleidung, die den Verstorbenen symbolisiert ,so dass dieser quasi unter den Tanzenden weilt. Einge Frauen sitzen schon erschöpft im Schatten, die Kinder bekommen Süssigkeiten in kleinen Tüten oder kauen an Zuckerrohrstangen. Eine Tänzerin trägt einen Blätterrock über einem Jennifer Lopez T-shirt, der Kleidersammlung sei Dank. Es herrscht Feststimmung. In der Baobab Bar haben sich die Dorfältesten in ihren Burnussen versammelt. Leicht angetrunken tanzen sie bei bester Laune zu den Rhythmen aus dem Radio.




Rhumsiki ist aber auch bekannt für die geruhsame Wanderung hinab ins Tal zu den kleinen abgeschiedenen Dörfern, die ständig neue blicke auf die bizarren Felsformationen eröffnet. Vorbei an den Gräbern von Animisten, Muslimen und Christen - friedlich nebeneinander - gehts über Stock und Stein hinab ins Tal. Die Dörfer sind ganz nah an der grünen Grenze zu Nigeria, die Bewohner teilweise gemischt, Kameruner und Nigerianer. Jeder kann die Grenze überschreiten, sich in beiden Ländern bewegen, denn Papiere gibt es nicht. Der Stamm der Kamsiki beispielsweise lebt auf beiden Seiten der Grenze. Hier in Rhumsiki offenbart sich die unbeschreibliche Schönheit der Landschaft. Jeder neue Blick ist faszinierend, jede Stimmung neu.


Text: Suzanne Bäumler, Fotos: Michael Harker


Weitere Posts auf: http://blog.voyage-voyage.net/


Kamerun Fotos von Michael Harker: http://michael-harker.com/

Montag, 16. September 2013

Unser Tanzania-Abenteuer

Manchmal dauert es länger, bis ein Jugendtraum in Erfüllung geht. So war es bei unserem Schwager, der in früher Jugend den Wunsch hatte, irgendwann eine Safari zu besuchen. 50 Jahre später war es dann soweit!

Nach einem Nachtflug nach Arusha starteten wir mit einem ruhigen Tag zum akklimatisieren. Dann der erste Tag der Safari: Der Arusha Nationalpark brachte die ersten Zebras, Büffel, Giraffen, Wasserböcke…unerwartete Einblicke in Lebenssituationen der wilden Tiere!


Dann ging es weiter und im Tarangire Nationalpark erwartete uns Wildlife pur: Regenbogenfarbige Vögel, Massai-Giraffen vor Baobab-Bäumen, Gazellen und natürlich hunderte von Elefanten. Grosse stolze Bullen mit massigen Stosszähnen aber auch Herden mit Jungtieren, ja sogar ein Neugeborenes. Viele Momentaufnahmen aus dem Leben der Elefanten faszinierten uns sehr. Auch die Raubkatzen versteckten sich nicht und wir konnten die Jagdtaktik eines Löwenrudels hautnah erleben. Unvergessliche Momente! Bei der Weiterfahrt konnten wir auch einen Einblick in das Leben der Menschen von Tanzania erhaschen. Der Spaziergang zum Lake Manyara durch die Felder der Einheimischen brachte uns Informationen über die Landwirtschaft, zum Beispiel den Bananenanbau. Der Besuch eines Massai-Dorfes warf Fragen auf: wäre ich als Ehefrau ebenfalls 10 Kühe wert?



Danach waren wir zurück in fantastischer Natur. Im Ndutu-Gebiet schliefen wir im Zelt mit dem Grollen des nahen Löwenrudels ein. Dennoch verwöhnte uns auch dieses Camp mit ausserordentlich gutem Essen und überraschenden Pick-Nick-Paketen, wie übrigens auf der ganzen Reise. Die Lake-Ndutu-Region faszinierte uns vor allem auf Grund der durchziehenden Tier-Migration. Inmitten von abertausenden Gnus und Zebras staunten wir nur noch über die Wunder der Natur. Wie können alle diese Tiere hier genügend Futter finden? Unglaublich! Auch kleine und kleinste Geheimnisse hat unser Guide uns nicht vorenthalten: Dungkäfer machten sich an die Arbeit und verschiedene Termitenarten arbeiteten an ihren Bauten. Dann wird es spannend, als eine Gepardenmutter mit zwei halbwüchsigen Jungen sich an ein Opfer anschleicht. Pech gehabt: die Beute ist schon wieder weg! Bei der Fahrt entlang des Lake Masek spiegelten sich Flamingos und andere Wasservögel im Wasser. Im Serengeti-Gebiet überraschten uns dann wieder grössere Tiere: eine Gruppe Tüpfelhyänen spurtet im gestreckten Galopp an uns vorbei. Etwas später sehen wir Geier und Schakale, die sich über einen Kadaver hermachen, solange bis ein Ohrengeier erscheint und den Fund für sich beansprucht. Natürlich ziehen immer wieder Thomson- und Grant-Gazellen vorbei, vereinzelt auch Elen-Antilopen und Topis.

Dann wieder grosse Wunder: Ein stolzer Löwenmann beobachtet uns Auge in Auge und entscheidet sich schliesslich, sich im Schatten unseres Autos auszuruhen. Einige Meter weiter vergnügt sich sein Bruder mit einer rolligen Löwin. Auch ein Leopard zeigt sich stolz auf dem Ast und lässt sich von den heranfahrenden Safari-Fahrzeugen nicht stören. Wenige Kilometer weiter frisst eine Elefantenfamilie mit einem einwöchigen Jungtier – was soll ich bloss mit diesem Ding mitten im Gesicht anfangen? Auf dem Rückweg machten wir einen kurzen Stopp in der Olduvai Gorge, um die Spuren der menschlichen Vergangenheit zu suchen. Doch dann geht es schnell weiter in Richtung Ngorongoro-Krater. Vorbei an den Dörfern der Massai und immer wiederzwischen Zebras, Giraffen und Antilopen. Durch den Nebelwald erreichen wir den Kraterrand des Ngorongoro-Kraters und sind gespannt, ob wir wohl auch die Spitzmaulnashörner zu sehen bekommen.

Am nächsten Tag ist es soweit: zur frühen Morgenstunde sehen wir Kaffernbüffel, Elefanten, Löwen und dann ganz nah: die Nashörner. Die Rundfahrt im Krater zeigt noch vieles mehr: Vogelschwärme, Flusspferde, Adler, Kronenkraniche, sogar eine Riesentrappe stellt sein Brautgefieder zur Schau. Welch unvergessliche Erinnerungen! Auf der Rückfahrt zum Flughafen nehmen wir Abschied von den vielen wilden Tieren und unser Guide Dixon ermöglicht uns ein spezielles Erlebnis: ein afrikanisches Barbecue.

Nach dem Flug nach Zanzibar erwartet uns tropische Hitze, aber auch Palmen, weisser Traumstrand und azurblaues Wasser. Die Insel hat einiges zu bieten: Schnorchel- und Tauchreviere, interessante Touren durch die Spice-Plantagen oder eine geschichtsträchtige Altstadt. Überraschende Momente erwarteten uns überall: oder wer weiss schon, wie eine Muskatnuss oder ein Nelkenbaum aussieht? Die Führung durch Stone Town führte uns zurück in die glorreichen Zeiten von Zanzibar, auch wenn ein Teil des Reichtums dem Sklavenhandel zu verdanken ist, faszinieren uns die wunderschönen geschnitzten Türen. Auch der Besuch des Jozani Nationalparks lohnt sich, vor allem wenn man einen Blick auf die einzigartigen Roten Colobus Affen. Auch die Zeit in Zanzibar und an unserem Traumstrand verging viel zu schnell!

Der Alltag hat uns wieder, doch die Wunschreise unseres Schwagers lässt uns alle gerne an das Erlebte zurückdenken und weiterträumen. Wer weiss, vielleicht sieht uns Tanzania ja bald wieder….