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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Tansania – ein afrikanischer Traum wird wahr!

06.11.2013

Heute geht es endlich los. Ich fliege nach Tansania. Der Flieger von Quatar Airways geht pünktlich ab Berlin. Nach einer Zwischenlandung in Doha, komme ich am 07.11.2013 am Kilimanajro Airport an.

07.11.2013

Ich werde erstmal erdrückt von der Hitze hier in Afrika, aber die Sonne scheint und das Abenteuer beginnt nun endlich. Am Flughafen werde ich von einem sehr netten Fahrer, namens Ludo, in Empfang genommen. Auf dem Weg zu den erste Lodges, die ich besichtigen möchte, erzählt mir Ludo einiges vom Land. Ich bin schon jetzt überwältigt. Bevor ich am Abend in meiner Lodge, der Arumeru River Lodge, ankomme, besichtige ich die Meru View Lodge und die River Tree Country Inn Lodge. Nach dem 4 Gänge Dinner, falle ich todmüde ins Bettchen.

08.11.2013

Der Tag beginnt um 06:30. Frühstück und anschliessend Breefing mit Andy. Er erzählt uns was uns auf der Safari erwartet und gibt uns einige Tipps, worauf wir so zu achten haben. Ich lerne beim Breefing die Gruppe kennen. Alles sehr nette Leute. Ein Pärchen aus Frankfurt und ein Pärchen aus der Schweiz. Nach dem Breefing kommt unser Fahrerguide und lädt unser Gepäck ins Fahrzeug. Die Safari beginnt. Wir fahren durch Arusha und machen uns auf den Weg zum Tarangire Nationalpark. Unterwegs halten wir an einem Picknick platz und nehmen unser Mittagessen zu uns. Am Nachmittag kommen wir im Tarangire Nationalpark an. Hier haben sehen wir viele Tiere darunter Löwen, Impalas, Strausse, viele Zebras, Gnuherden, Giraffen, verschiedene Vögel und vor allem ganz viele Elefanten. Eine riesige Elefantenherde überquert unseren Weg. Einfach Wahnsinn. Am Abend kommen wir in unserem Camp für den heutigen Tag an, dem Maramboi Tended Camp. Ein tolles Camp mit einer wunderschönen Landschaftskulisse die von vielen Zebras geprägt ist.


09.11.2013

Frühes Aufstehen ist während einer Safari ein muss. Ich erwache, mache mich fertig und trete aus meinem Zelt und was ist das. Ganz viele Zebras im Camp und eines steht direkt vor mir. Und schon habe ich wieder einige Fotos im Kasten. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Ort Mto wa Mbo. Hier werden wir in die Hände der lokalen Guides gegeben, Copy und Nara, und wandern gemütlich durch das Städtchen. Man erklärt uns bei diesem Kulturwalk wie Bananen und Reis angebaut werden. Zwischendurch halten wir in einem ortsüblichen Pup und kosten von dem Bananenbier und dem Bananenwein. Das Bier ist, nun ja, sehr gewöhnungsbedürftig und der Wein ist super lecker. Zum Mittag essen wir in dem Ort die einheimische Kost. Gebackene, frittierte und gekochte Bananen – alles super Lecker! Nach dem Mittag fahren wir zum Lake Manyara Nationalpark. Was wir hier vor allem sehen sind Paviane über Paviane. Dazwischen zeigen sich auch Zebras, Giraffen und ganz weit in der Ferne die Flamingos. Die baumkletternden Löwen wollten heute leider nicht zum vor scheinen kommen. Am Abend kommen wir in unserer nächsten Lodge an, der Kirurumu Manyara Lodge. Von meiner Terrasse haben ich eine Wahnsinns Aussuicht auf den Nationalpark. Der Sonnenuntergang war einfach nur wunderschön. Das Dinner war wieder köstlich und anschliessend rief das Bett.

10.11.2013

Heute geht es endlich in den Serengeti Park. Auf dem Weg dorthin sind wir durch den Norongoro Krater gefahren. Hie hielten wir an einem Aussichtspunkt mit einem spektakulärem Blick über den Krater. Fotos, Fotos und nochmals Fotos sind hier entstanden. Danach sind wir zu einem Massai Dorf gefahren ( optionaler Ausflug ) und wollten uns das Leben der Massai anschauen. Nun ja nach dem Ausflug, kamen wir alle aus der Gruppe zu dem Endschluss, dass wir uns diesem Trip hätten sparen können. Einen wirklichen Einblick in das Leben der Massai gab es nicht, wir wurden immer wieder nur nach mehr Geld gefragt, obwohl wir für den Ausflug 50 USD bezahlt hatten. Danach fühlten wir uns nicht so gut. Der Ausflug ist nicht empfehlenswert. Aber egal danach ging es nun endlich in den Serengeti Park. Der ist so unglaublich gross, das einem die Fahrt enorm lange vorkommt. Die Strassen in dem Park sind gespickt von ganz vielen Hügelchen, sodass wir jeden Tag im Park einen freie Massage hatten. So hat es unser Guide immer freundlich ausgedrückt. Wir sind zunächst nur durch den Park gefahren um zu unserem Camp zu gelangen. Auf dem Weg haben wir natürlich schon etliche Tiere gesehen. Wie zum Beispiel Thompson Gazellen, Hyänen, Löwen, Zebras und Büffel. Am Abend kamen wir im Camp – dem Kati Kati Camp an. Dieses Camp war auf der ganzen Safari das allerbeste. Der Service war super. Am Abend sassen wir immer am Lagerfeuer mit unserem Wein und haben uns Geschichten von einem angestellten angehört. Einfach nur schön. Und das Essen war super lecker.


11.11.2013

Heute ging es schon um 6 Uhr los zu einer Morgensafari. Wir haben eine ganze Löwenfamilie bei einem Morgenspaziergang durch den Park gesehen. Und dazu kam ein Traumhaft schöner Sonnenaufgang. Die Farben in dieser Landschaft waren einfach nur schön. Hier entstanden wieder sehr viele Fotos. Nach der Morgensafari fuhren wir zum Frühstück zurück ins Camp und danach haben wir den ganzen Tag im Serengeti Park verbracht. Löwen über Löwen und Büffel und und und haben wir gesehen. Die Nacht verbrachten wir wieder im Kati Kati Camp.

12.11.2013

Den Vormittag haben wir noch einmal mit Pirschfahrten im Serengeti Park verbracht, bevor es dann zurück durch den Norongoro Krater ging, bis zu unserer Lodge, dem Norongoro Farmhouse. Diese Lodge hat Ihre eigene Kaffeeplantage. Wir wurden über diese Plantage geführt und durften auch von dem eigenen Kaffee auf der wunderschönen Terrasse kosten.

13.11.2013

Nach dem Frühstück ging es wieder in den Norongoro Krater. Hier sind wir nun bis runter in den Krater gefahren und konnten wieder sehr viele Elefanten beobachten. Das Nashorn haben wir leider nicht gesehen. Das Highlight dieses letzten Safari Tages war jedoch 3 männliche Löwen auf einem Fleck. Ich liebe diese Löwen mit Ihrer buschigen Mähne. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind, denn die Löwen waren uns so nah. Einfach Hammer. Für mich ging ein Traum in Erfüllung.

14.11.2013

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Flughafen Arusha und von dort sind wir nach Sansibar geflogen. Meine Nacht verbrachte ich in der sehr lauten und schmutzigen Stadt Stown Town. Manche Leute finden diese Stadt super, mir hat Sie gar nicht gefallen. Geschmäcker sind verschieden.


15.11.2013

Am Vormittag des 15.11 habe ich noch eine Tour mit einem Guide durch Stown Town gemacht und danach bin ich dann an die Nordküste gefahren. Nach dem ich wieder einige Hotels besichtigt habe, bin ich am Nachmittag im Spice Island Resort angekommen und konnte am Strand einfach mal entspannen. Dieser herrlich blaue Indische Ozean und der weisse Strand einfach nur toll.

16.11. - 18.11.2013

Die Vormittage habe ich mit Hotelbesichtigungen verbracht und am Nachmittag habe ich am Strand mein Buch gelesen. Das war sehr schön wenn man im Hintergrund immer dieses Wellenrauschen hört. Ich habe jede Nacht in einem anderen Hotel geschlafen, sodass ich die Insel im Prinzip einmal umrundet habe.

18.11.2013

Rückreise nach Berlin.
Alles in allem war diese eine wunderschöne Inforeise für mich. Ich habe so viele Erlebnisse gehabt und fliege nun mit über 3000 Bildern in die Heimat.

Nicole Hönicke, Product Managerin

Montag, 16. September 2013

Unser Tanzania-Abenteuer

Manchmal dauert es länger, bis ein Jugendtraum in Erfüllung geht. So war es bei unserem Schwager, der in früher Jugend den Wunsch hatte, irgendwann eine Safari zu besuchen. 50 Jahre später war es dann soweit!

Nach einem Nachtflug nach Arusha starteten wir mit einem ruhigen Tag zum akklimatisieren. Dann der erste Tag der Safari: Der Arusha Nationalpark brachte die ersten Zebras, Büffel, Giraffen, Wasserböcke…unerwartete Einblicke in Lebenssituationen der wilden Tiere!


Dann ging es weiter und im Tarangire Nationalpark erwartete uns Wildlife pur: Regenbogenfarbige Vögel, Massai-Giraffen vor Baobab-Bäumen, Gazellen und natürlich hunderte von Elefanten. Grosse stolze Bullen mit massigen Stosszähnen aber auch Herden mit Jungtieren, ja sogar ein Neugeborenes. Viele Momentaufnahmen aus dem Leben der Elefanten faszinierten uns sehr. Auch die Raubkatzen versteckten sich nicht und wir konnten die Jagdtaktik eines Löwenrudels hautnah erleben. Unvergessliche Momente! Bei der Weiterfahrt konnten wir auch einen Einblick in das Leben der Menschen von Tanzania erhaschen. Der Spaziergang zum Lake Manyara durch die Felder der Einheimischen brachte uns Informationen über die Landwirtschaft, zum Beispiel den Bananenanbau. Der Besuch eines Massai-Dorfes warf Fragen auf: wäre ich als Ehefrau ebenfalls 10 Kühe wert?



Danach waren wir zurück in fantastischer Natur. Im Ndutu-Gebiet schliefen wir im Zelt mit dem Grollen des nahen Löwenrudels ein. Dennoch verwöhnte uns auch dieses Camp mit ausserordentlich gutem Essen und überraschenden Pick-Nick-Paketen, wie übrigens auf der ganzen Reise. Die Lake-Ndutu-Region faszinierte uns vor allem auf Grund der durchziehenden Tier-Migration. Inmitten von abertausenden Gnus und Zebras staunten wir nur noch über die Wunder der Natur. Wie können alle diese Tiere hier genügend Futter finden? Unglaublich! Auch kleine und kleinste Geheimnisse hat unser Guide uns nicht vorenthalten: Dungkäfer machten sich an die Arbeit und verschiedene Termitenarten arbeiteten an ihren Bauten. Dann wird es spannend, als eine Gepardenmutter mit zwei halbwüchsigen Jungen sich an ein Opfer anschleicht. Pech gehabt: die Beute ist schon wieder weg! Bei der Fahrt entlang des Lake Masek spiegelten sich Flamingos und andere Wasservögel im Wasser. Im Serengeti-Gebiet überraschten uns dann wieder grössere Tiere: eine Gruppe Tüpfelhyänen spurtet im gestreckten Galopp an uns vorbei. Etwas später sehen wir Geier und Schakale, die sich über einen Kadaver hermachen, solange bis ein Ohrengeier erscheint und den Fund für sich beansprucht. Natürlich ziehen immer wieder Thomson- und Grant-Gazellen vorbei, vereinzelt auch Elen-Antilopen und Topis.

Dann wieder grosse Wunder: Ein stolzer Löwenmann beobachtet uns Auge in Auge und entscheidet sich schliesslich, sich im Schatten unseres Autos auszuruhen. Einige Meter weiter vergnügt sich sein Bruder mit einer rolligen Löwin. Auch ein Leopard zeigt sich stolz auf dem Ast und lässt sich von den heranfahrenden Safari-Fahrzeugen nicht stören. Wenige Kilometer weiter frisst eine Elefantenfamilie mit einem einwöchigen Jungtier – was soll ich bloss mit diesem Ding mitten im Gesicht anfangen? Auf dem Rückweg machten wir einen kurzen Stopp in der Olduvai Gorge, um die Spuren der menschlichen Vergangenheit zu suchen. Doch dann geht es schnell weiter in Richtung Ngorongoro-Krater. Vorbei an den Dörfern der Massai und immer wiederzwischen Zebras, Giraffen und Antilopen. Durch den Nebelwald erreichen wir den Kraterrand des Ngorongoro-Kraters und sind gespannt, ob wir wohl auch die Spitzmaulnashörner zu sehen bekommen.

Am nächsten Tag ist es soweit: zur frühen Morgenstunde sehen wir Kaffernbüffel, Elefanten, Löwen und dann ganz nah: die Nashörner. Die Rundfahrt im Krater zeigt noch vieles mehr: Vogelschwärme, Flusspferde, Adler, Kronenkraniche, sogar eine Riesentrappe stellt sein Brautgefieder zur Schau. Welch unvergessliche Erinnerungen! Auf der Rückfahrt zum Flughafen nehmen wir Abschied von den vielen wilden Tieren und unser Guide Dixon ermöglicht uns ein spezielles Erlebnis: ein afrikanisches Barbecue.

Nach dem Flug nach Zanzibar erwartet uns tropische Hitze, aber auch Palmen, weisser Traumstrand und azurblaues Wasser. Die Insel hat einiges zu bieten: Schnorchel- und Tauchreviere, interessante Touren durch die Spice-Plantagen oder eine geschichtsträchtige Altstadt. Überraschende Momente erwarteten uns überall: oder wer weiss schon, wie eine Muskatnuss oder ein Nelkenbaum aussieht? Die Führung durch Stone Town führte uns zurück in die glorreichen Zeiten von Zanzibar, auch wenn ein Teil des Reichtums dem Sklavenhandel zu verdanken ist, faszinieren uns die wunderschönen geschnitzten Türen. Auch der Besuch des Jozani Nationalparks lohnt sich, vor allem wenn man einen Blick auf die einzigartigen Roten Colobus Affen. Auch die Zeit in Zanzibar und an unserem Traumstrand verging viel zu schnell!

Der Alltag hat uns wieder, doch die Wunschreise unseres Schwagers lässt uns alle gerne an das Erlebte zurückdenken und weiterträumen. Wer weiss, vielleicht sieht uns Tanzania ja bald wieder….